Wie bei Lego: Man beginnt mit einem Grundset – und plötzlich braucht man noch dieses Teil. Dann jenes. Willkommen im Drummer-Alltag.
Drum-Zubehör ist kein Beiwerk, sondern der Schlüssel zu Ergonomie, Stabilität und Zuverlässigkeit. Ob Proberaum, Studio oder Bühne: Die richtigen Helfer machen dein Setup flexibler, leiser und schneller einsatzbereit. Hier erfährst du, welches Zubehör wirklich zählt – und warum es oft den Unterschied macht.
Warum Drum-Zubehör unverzichtbar ist
Ein gutes Set steht und fällt mit der Hardware drumherum. Zubehör hilft dir,
-
Platz zu sparen
-
Wege zu verkürzen
-
Setups zu erweitern
-
Gewicht zu reduzieren
-
und im Ernstfall den Gig zu retten
Kurz: Es sorgt dafür, dass dein Drumset so funktioniert, wie du spielst.
🔗 Multiklammern – die heimlichen Helden
Multiklammern sind echte Alleskönner. Du kannst damit:
-
Splash- oder Effektbecken an vorhandenen Ständern montieren
-
Toms oder Percussion platzsparend befestigen
-
Zubehör an Racks integrieren
Sie ersetzen zusätzliche Ständer, sparen Gewicht und schaffen Ordnung. Viele Sets bringen sie bereits mit – spätestens beim Ausbau sind sie Gold wert.
🥁 Beckenarme & Tomhalter – maximale Flexibilität
Mit Beckenarmen platzierst du kleine Becken exakt dort, wo sie ergonomisch Sinn ergeben – auch zwischen oder über Kesseln.
Multi-Tomhalter erlauben es, zwei Toms an einem Punkt zu befestigen, etwa an einem Rack oder Beckenständer. Ideal für kompakte oder modulare Setups.
💡 Tipp: Achte auf die Kompatibilität der Halter (Durchmesser, Kugelgelenke, Klemmen) zu deiner vorhandenen Hardware.
🧰 Werkzeug – dein Notfall-Kit
Ein eigenes Werkzeugset ist Pflicht. Diese Basics sollten immer dabei sein:
-
Stimmschlüssel
-
Inbusschlüssel
-
Kreuz- & Schlitzschraubenzieher
-
Zange
-
Teppichmesser
-
Hammer (ja, manchmal hilft nur der)
🛠️ Ein gut gepacktes Case hat schon viele Auftritte gerettet – und Nerven gespart.
🎒 Taschen & Cases – Schutz für sensible Teile
Fußmaschine und HiHat-Maschine sind besonders empfindlich. Ungeschützt im Hardware-Koffer leiden Lager und Mechanik.
Besser:
-
separate Taschen oder Hardcases
-
klar organisierte Fächer
-
schneller Zugriff beim Aufbau
So bleibt alles heil – und der Aufbau läuft entspannter.
😅 Bonus-Tipp: Gewicht managen
Zubehör ist großartig – aber es wiegt. Wer alles dabeihat, merkt schnell: Organisation ist alles.
Praktisch sind modulare Lösungen, die mehrere Aufgaben übernehmen (z. B. Multiklammern statt zusätzlicher Ständer). Und ja: Ein Roadie wäre ideal – aber gute Planung tut’s auch 😉
Neu oder gebraucht?
Zubehör und Hardware altern gut. Gebrauchtkauf lohnt sich, wenn:
-
Gewinde sauber laufen
-
Klemmen sicher greifen
-
Gelenke spielfrei sind
Auf spezialisierten Marktplätzen findest du oft praktisches Drum-Zubehör von Musikern, fair bepreist und sofort einsatzbereit.
Fazit
Drum-Zubehör ist kein Schnickschnack – es ist ein echtes Upgrade. Mit Multiklammern, Armen, Werkzeugen und passenden Taschen wird dein Set flexibler, stabiler und tourtauglich. Wer klug auswählt, schraubt weniger und spielt mehr. Und genau darum geht’s.
