Der Wunsch, Schlagzeug zu lernen, ist schnell da – doch spätestens beim Kauf stellt sich die große Frage: Was brauche ich wirklich als Anfänger?
Zwischen Komplettsets, Zubehör, Marken und Preisen kann man leicht den Überblick verlieren. Die gute Nachricht: Du brauchst weniger, als viele denken. In diesem Artikel zeigen wir dir klar und praxisnah, welche Komponenten sinnvoll sind, worauf du verzichten kannst und wie du mit einem durchdachten Setup stressfrei startest.

Das Basis-Setup: Weniger ist mehr
Für den Einstieg reicht ein klassisches Grund-Set völlig aus. Es deckt nahezu alle Musikstile ab und lässt sich später problemlos erweitern.
Einsteiger-Grundausstattung:
-
Bassdrum
-
Snare Drum
-
1–2 Hängetoms
-
1 Standtom
-
HiHat
-
Crash- oder Ride-Becken
Mit diesem Setup kannst du Grooves, Fills und Songs lernen – ohne dich zu überfordern.
Akustisch oder elektronisch?
Beide Varianten haben ihre Berechtigung:
-
Akustisches Schlagzeug:
-
echtes Spielgefühl
-
dynamischer Sound
-
ideal für Proberaum & Band
-
-
E-Drum:
-
leise mit Kopfhörer
-
platzsparend
-
gut für Wohnung & Üben
-
👉 Tipp: Wenn Lautstärke kein Problem ist, lernst du auf einem akustischen Set oft direkter. Gebrauchte Akustik-Sets sind dafür preislich sehr attraktiv.
Becken: Qualität schlägt Quantität
Becken beeinflussen den Sound enorm. Als Anfänger brauchst du:
-
HiHat
-
ein Crash oder Ride (oder ein Crash-Ride)
Billige Becken klingen schnell schrill und frustrieren. Lieber wenige, aber brauchbare Becken – auch hier lohnt sich der Gebrauchtmarkt.
Hardware: Stabilität vor Extras
Gute Hardware muss nicht teuer sein, aber stabil:
-
HiHat-Maschine
-
Fußmaschine
-
Snareständer
-
Beckenständer
-
Drumhocker (sehr wichtig!)
Gerade der Drummersitz wird oft unterschätzt – dabei beeinflusst er Haltung, Beinarbeit und Ausdauer massiv.
Zubehör: Das brauchst du wirklich
Unverzichtbar für den Start:
-
Drumsticks (2–3 Paar)
-
Stimmschlüssel
-
Drumteppich
-
Gehörschutz
-
Metronom (App reicht)
Alles andere kann warten – dein Fokus sollte auf Spielen, nicht Sammeln liegen.
Neu oder gebraucht kaufen?
Für Anfänger ist gebraucht oft die beste Wahl:
-
mehr Qualität fürs Budget
-
bereits eingespielte Kessel
-
nachhaltige Entscheidung
Wichtig ist ein ehrlicher Zustand und vollständige Sets. Auf spezialisierten Marktplätzen wie re-drum.de findest du gezielt Angebote von Musikern – transparent und fair.
Was du am Anfang NICHT brauchst
-
mehrere Crash-Becken
-
teure Spezial-Felle
-
Effektbecken
-
große Racks
-
High-End-Hardware
All das kommt später – wenn du weißt, was du wirklich willst.
Fazit
Als Anfänger brauchst du kein riesiges Schlagzeug – sondern ein übersichtliches, stabiles Setup, das Spaß macht und motiviert. Ein solides Grundset, funktionierende Hardware und ein paar Basics reichen völlig aus, um musikalisch zu wachsen. Investiere klug, halte es einfach und erweitere dein Set Schritt für Schritt. Plattformen wie re-drum.de helfen dabei, qualitativ hochwertig und budgetschonend zu starten.
